Raspberry Pi – Betriebssysteme

Für den Raspberry Pi werden im Allgemeinen sogenannte Open-Source-Betriebssysteme verwendet. Wie schon die Bezeichnung verrät, sind die frei zugänglich. Um eines der Betriebssysteme in Betrieb nehmen zu können, spielt man die jeweiligen Daten auf den mitverwendeten Micro-SD-Speicherchip auf und verbindet diesen dann mit einem Micro-SD-zu-SD-Karten-Adapter. So wird das Einstecken erst möglich gemacht. Zusammengefasst kann man sagen, dass der Speicherchip hier als eine eigentlich interne Festplatte funktionieren soll. Bevor man die Daten für das jeweilige Betriebssystem auf die Speicherkarte speichern kann, benötigt man ein Programm, das die Überspielung dieser erst möglich macht.

Das Programm heißt „Win32DiskImager“. Nun kann die SD-Karte am Raspberry Pi an der zugehörigen Schnittstelle angeschlossen werden. Bevor der Raspberry Pi mit Strom in Betrieb genommen werden kann, müssen Maus, Tastatur und Bildschirm angeschlossen sein. Der Raspberry Pi besitzt nämlich an sich keinen Powerbutton und startet deswegen sobald das Netzkabel angeschlossen ist. Folgende Betriebssysteme sind im Allgemeinen bekannt:

 

  1. Raspbian:

Raspbian ist das Standard Betriebssystem auf Debian-Basis für den Raspberry Pi. Debian wurde 1993 entwickelt. Es ist ein freies Betriebssystem und gehört zu den weit verbreiteten GNU/Linux-Distributionen. Raspbian ist gesamt gesehen das am meisten verwendete Betriebssystem für den den Raspberry Pi.

 

  1. Arch-Linux:

Dieses Betriebssystem ist eher für Benutzer gedacht die sich allgemein mit dem Raspberry Pi besser auskennen und eher an der benutzerdefinierteren Einstellung des Systems interessiert sind.

 

 

  1. Pidora:

Pidora ist ein Betriebssystem das extra für den Raspberry Pi erstellt wurde. Dies erfolgte durch die Umänderung bzw. Anpassung der Distribution Fedora.

  1. RISC-OS:

Dieses Betriebssystem gehört zu den älteren Betriebssystemen für den Raspberry Pi. Es ist sehr schlicht gehalten und ist im Gegensatz zu den aktuelleren Systemen vom Design her ziemlich altmodisch gehalten. Eine installierte Maus ist hier sehr wichtig, da viele Funktionen per Drag and Drop ausgeführt werden müssen.

Verwendung von Druckern

Zuerst muss das Paket „CUPS“ installiert werden. Dies tut man indem man den Befehl „sudo apt-get install cups avahi-daemon“ eingibt. Zusätzlich benötigt man Drucker-Treiber die dann von „CUPS“ verwendet werden. Diese können durch den Befehl „sudo apt-get install printer-driver-gutenprint“  installiert werden. Nun muss „CUPS“ noch konfiguriert werden. Hierzu gibt man den Befehl „sudo nano /etc/cups/cupsd.conf ein. Nun ändert man folgende Einträge (siehe folgendes Bild). Nun muss man „CUPS“ neustarten, damit alles gespeichert wird. Dies tut man mit dem Befehl „sudo service cups restart“. Nun muss man den Pi für das Druckerprogramm registrieren. Dies funktioniert mit dem Befehl „sudo adduser pi lpadmin“.

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Nun muss man die Druckerverwaltung über den Internetbrowser anwählen indem man folgende Adresseeingibt: „https://IP-ADRESSE:631/admin“. Die IP-Adresse findet man wie gewohnt durch den Konsolenbefehl, der bereits beim WLAN-Einrichten dafür benutzt wurde: „ifconfig“. In der Druckerverwaltung muss man nun das Häkchen bei „Freigeben von Druckern welche mit diesem System verbunden sind“ aktivieren. Passwort und Benutzername müssen ebenfalls eingegeben werden. Nun startet der Druckserver neu und die Druckerverwaltung öffnet sich wieder. Nun klickt man auf „Verfügbare Drucker auflisten“ und fügt seinen Drucker aus der Liste hinzu. Zuletzt aktiviert man nun das Häkchen bei „Diesen Drucker freigeben“.  Beim Versuch mit der kostenlosen Software „Libre Office“, welche im Pi-Store heruntergeladen wurde, konnten Dokumente, sowie Bilder ohne Probleme ausgedruckt werden.

 

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